Rührend – einfach mal Mensch sein

Heute stellten wir Mannschaft und Gerät zum Tag des Waldes im Singerwäldchen in Jena, um den Brandschutz am Feuer sicherzustellen und um den „Wassertransport“ vom Waldweg den unwegsamen steilen Hang hinab bis zu den Gießkannen zu organisieren.

Im weiteren Verlauf kam eine äußerst nette Familie mit Rollstuhl zu uns und fragte, ob man zum Bäume Pflanzen den Steilhang mit dem Rollstuhl hinab käme. Im näheren Gespräch erläuterte uns die Familie, dass Yvonne Bauer fortgeschrittenen Darmkrebs hatte, und es ein Wunsch auf Ihrer „Liste“ war, ihren eigenen Baum dort inmitten des Waldes mit ihrer Familie zu pflanzen. Wir mussten ihr leider mitteilen, dass man mit dem Rollstuhl selber, trotz Unterstützung des Gattens nicht den Weg hinab käme.

Kurzerhand zeigten wir ihr jedoch zwei Ideen und Möglichkeiten, wie wir sie sinnvoll hinuntertragen können, sodass wir und Yvonnes Mann – nach dem Motto „Vier Mann – Vier Ecken“, den Rollstuhl mit Yvonnne on-top den steilen Hang mit einigen Pausen einfach hinunter trugen.

Yvonne konnte mit ihrer Familie die lang ersehnten Bäume pflanzen und selbstverständlich trugen wir sie auch wieder den schlammigen und strammen Weg hinauf!

Auch ein Erinnerungsfoto für Yvonnes Facebook-Blog Licht.Liebe.Leben durfte natürlich nicht fehlen. Wir wünschen Ihr noch viel Kraft und Gesundheit!

Auch uns wird diese „Tragehilfe“ sicher noch eine Weile im Gedächtnis bleiben, weil es so ein bewegendes Ereignis war, und es uns einfach so glücklich gemacht hat, die Familie glücklich zu sehen.

Manchmal muss man eben einfach nur Mensch sein, oder nicht?

/fp
#ImEinsatzfürJena

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